Die Bandoleroroute

WANDERURLAUB
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Datum: Montag, 9. April 2018 - Freitag, 13. April 2018

Eine Woche Bergwandern durch das andalusische Hinterland in 5 Etappen

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Auf den Spuren der andalusischen Bandoleros wandern wir durch das Tal des Río Guadiaro, über die Gebirgskette von Grazalema und die „Serranía de Ronda“, durch Weiße Dörfer, Korkwälder, tiefe Schluchten, schroffe Gebirgszüge mit skurrilen Steinformationen, Hochebenen mit Kuh- und Schafherden, die im Frühling an die Almwiesen der Alpen erinnern. Dann geht es wieder hinunter in das Tal des Flusses Guadiaro entlang der Eisenbahnlinie, die Ronda mit der Hafenstadt Algeciras verbindet. Endziel der Wanderung ist die Stadt Ronda, mit der eindrucksvollen Tajo Schlucht und einem Besuch im Bandolero Museum

 

Grüne Täler, Berge und eine Aussicht auf zwei Meere, drei Länder und zwei Kontinente

bandolero 3Das Gebiet um den Río Guadiaro und das Genal-Tal verfügt über einen erstaunlichen botanischen Reichtum, von Kork- und Bergeichen, Kastanien, einheimischen Zwergpalmen, Pinsapos (eine sehr seltene Tannenart) bis hin zu über 30 Orchideenarten.

Die landschaftliche Schönheit und Vielfalt der verschiedenen Regionen entlang der beiden Flüsse ist geprägt von den karstischen Felsen des Grazalemagebirges, der Serranía de Ronda und dem fruchtbaren Tal entlang der Flüsse. Das Klima weist trotz der extremen Hitze im Sommer eine sehr hohe Jahresniederschlagsmenge auf und überrascht selbst hoch oben noch mit saftig grünen Wiesen, die im Herbst wie goldgelbe Farbteppiche leuchten. Von hier genießt man die eindrucksvollen Aussicht auf die Küsten Andalusiens, vom Mittelmeer bis zum Atlantik, die Meerenge von Gibraltar und die Küste von Afrika.

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Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein in den typischen weißen Dörfern entlang der Strecke. Jedes Dorf erzählt ein Stück der Geschichte Andalusiens, schon die Namen der Dörfer, die großteils aus dem Arabischen stammen, verraten einen Teil der Geschichte. Viele davon sind mit dem Anhang „de la Frontera“- von der Grenze versehen, denn hier verlief die Grenze zwischen dem christlichen und dem maurischen Reich. Aber auch frühchristliche Tempel, römische Wege und Brücken, sind entlang des Weges zu sehen.

In den typischen Bars der Dörfer, bei Tapas und einem Gläschen Malagawein erzählen die Einheimischen gerne die wildromantischen Geschichten der Bandoleros, die sich in den zerklüfteten Gebirgszügen der Umgebung versteckt hielten. Auch wenn sie sich dabei niemals einig sind, ob es sich um Banditen oder Freiheitskämpfer handelte, zu Legenden sind sie allemal geworden.

Das unbekannte Hinterland des westlichen Andalusien ist etwas für Individualisten, für alle, die Andalusien von einer andere Seite kennenlernen wollen, seine Berge und Täler, seine Menschen in den verschlafenen Dörfern, Ihr Kunsthandwerk, Ihre Tradition, und vor allem die Ruhe und das Gefühl weit weg von Allem zu sein, in einer anderen Welt.

 

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  • Von Montag, 9. April 2018 bis Freitag, 13. April 2018
 

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